Alles rund um die Berufsunfähigkeitsversicherung

Spätestens wenn man in das Berufsleben eintritt, stehen viele Menschen vor der Frage, ob eine Berufsunfähigkeitsversicherung sinnvoll ist oder aber eine unnötige Investition darstellt. Im Idealfall wird die Versicherung schon als Jugendlicher abgeschlossen, um die Beiträge möglichst gering zu halten. Sicher ist jedoch, wer seinen Beruf durch einen Unfall oder durch eine unvorhergesehene Krankheit nicht mehr ausüben kann, braucht einen finanziellen Ausgleich, wenn er seinen Lebensstandard nicht drastisch einschränken möchte. Wer mit dem Abschluss einer entsprechenden Versicherung vorgesorgt hat, ist in diesem Fall selbstverständlich in einer besseren Lage. Trotzdem sollte sorgfältig abgewogen werden, wie groß das Risiko ist, seinen Beruf nicht mehr ausüben zu können und ob sich die Versicherungsbeiträge rentieren.

Wann ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung sinnvoll?

Wie hoch das Risiko einer Berufsunfähigkeit ist, richtet sich nicht nur nach dem Beruf, den man ausübt, sondern auch nach dem allgemeinen Lebensstil. Menschen, die risikoreiche Hobbys, wie zum Beispiel gefährliche Sportarten, betreiben, sind eher gefährdet als Menschen, die viel Zeit zuhause verbringen. Auch stellen bestimmte Berufsgruppen eine gesonderte Gefahr dar. Wer vor allem in einem Büro beschäftigt ist, muss normalerweise nicht mit größeren Arbeitsunfällen rechnen. Ein Dachdecker dagegen kennt das Risiko seines Berufes und sollte dementsprechend vorsorgen. Ob der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung sinnvoll ist oder nicht, sollte also gut überlegt sein.

Möglichkeiten zur Vorsorge

Wem finanzielle Sicherheit sehr wichtig ist, der sollte so früh wie möglich eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen, da sich mit zunehmendem Alter natürlich auch die Beiträge erhöhen. Zudem müssen bestimmte Bedingungen erfüllt werden, um im Ernstfall tatsächlich eine Auszahlung zu erhalten. So ist es zum Beispiel wichtig, verschiedene Versicherungsangebote zu vergleichen, da sich nicht nur die Preise der Anbieter, sondern auch die Konditionen häufig grundlegend unterscheiden. Um auf der sicheren Seite zu sein ist es besonders wichtig, auf eine abstrakte Verweisung zu verzichten, sodass eine Berufsunfähigkeit in jedem Fall anerkannt wird und man nicht stattdessen auf einen anderen Beruf verwiesen wird. Wie bei anderen Versicherungen auch ist es natürlich eine Grundvoraussetzung, den Antrag wahrheitsgemäß auszufüllen. Dazu zählen nicht nur die persönlichen Daten, sondern vor allem auch Angaben über bereits bestehende Krankheiten und Behandlungen der letzten Jahre. Im Falle einer Berufsunfähigkeit wäre der Versicherer berechtigt, die Auszahlung abzulehnen, wenn gesundheitliche Beschwerden verschwiegen wurden.


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